Pressearchiv


Hier finden sie Pressetexte aus den vergangenen Monaten:


Abschlussübung des Atemschutzgeräteträgerlehrgangs 2016 der Feuerwehr Kamen


Am Samstag den 03.12.16 endete der diesjährige Lehrgang für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Kamen. Insgesamt 10 Teilnehmer aus allen 3 Kamener Löschzügen hatten in den vorangegangenen 3 Wochen die Grundlagen für einen sicheren Umgang mit den Atemschutzgeräten und Tätigkeiten im Einsatz erlernt. Der Schwerpunkt der Ausbildung lag hier auf der Praxis. So wurden in den Unterrichtseinheiten Techniken und Taktiken bei der Brandbekämpfung in Gebäuden, das Suchen und Retten von Personen und das Verhalten in Notsituationen trainiert. Ihr neu erlerntes Wissen mussten die Lehrgangsteilnehmer dann am 03.12. bei der Abschlussprüfung unter Beweis stellen. Hier beschritt die Feuerwehr Kamen in diesem Jahr neue Wege. Erstmals wurde die Abschlussübung am Ausbildungszentrum der Berufsfeuerwehr Dortmund durchgeführt. Dieses Zentrum verfügt über ein gasbefeuertes Brandübungshaus, welches ein Üben am realen Feuer unter kontrollierten Bedingungen ermöglicht. Unter den wachsamen Augen der Trainer aus Dortmund und dem Ausbilderteam um Lehrgangsleiter Robin Blasey wurden in der ganztägigen Ausbildung neben einer Wärmegewöhnung und Strahlrohrtechnik auch verschiedene Einsatzübungen durchgeführt, die den Teilnehmern einiges abverlangten. So galt es nicht nur verschiedene Brände in dem Gebäude zu löschen, sondern auch Personen, dargestellt durch Übungspuppen, zu suchen und zu retten. Auch ein fiktiver Notfall eines verunglückten Atemschutzgeräteträgers wurde geübt. Die Lehrgangsteilnehmer meisterten alle Aufgaben mit Bravour, sodass am Tagesende alle Kameraden die Ausbildung mit Erfolg beendeten. Von nun an können die neuen Atemschutzgeräteträger bei realen Einsätzen eingesetzt werden. Hier nun einige Impressionen des Lehrgangstages in Dortmund.

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(Fotos: Feuerwehr Kamen)


Erfolgreicher Abschluss des Absturzsicherungslehrgangs der Feuerwehr Kamen


Insgesamt zwölf Kameraden und zwei Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Kamen beendeten am vergangenen Samstag, den 04.09.2016 erfolgreich den Lehrgang "Absturzsicherung in der Feuerwehr".
Der Lehrgang umfasste insgesamt 24 Stunden, in denen im Wesentlichen der Umgang mit den Gerätesätzen "Absturzsicherung" geübt wurde.

Die Prüfung wurde dann am Samstag am Förderturm in Bönen abgelegt.
"Alle haben bestanden", war das positive Resümee von Lehrgangsleiter Thomas Bresinski.

Die ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden sind nun in der Lage, bei Arbeiten mit Absturzgefahren sich bzw. andere eingesetzte Feuerwehrkräfte fachgerecht sichern zu können.

Die Feuerwehr Kamen hat diesen Lehrgang erstmals auf Stadtebene eigenständig durchgeführt, wird diesen aber künftig bedarfsweise wiederholen.

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(Fotos: Feuerwehr Kamen)


Erfolgreicher Abschluss des Atemschutz-Geräteträgerlehrgangs der Feuerwehr Kamen


Elf Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Kamen – darunter zwei Frauen – haben  am Samstag, den 05.12.2015 erfolgreich ihre Ausbildung zum Atemschutz-Geräteträger bzw. zur Atemschutz-Geräteträgerin abgeschlossen. Der Lehrgang endete mit einer Prüfung unter Realbedingungen innerhalb des Städtischen Gymnasiums Kamen.
Angenommene Lage dort war eine brandbedingte Verrauchung des Kellers und die Suche nach vermissten Personen. Dabei wurde auch simuliert, dass Feuerwehrangehörige bei der Brandbekämpfung selbst in eine akute Notlage geraten; sie mussten daraufhin von ihren eigenen Kameraden gerettet werden. Die Lehrgangsteilnehmer sind Angehörige aller drei Kamener Löschzüge (KamenHeeren, -Methler und –Mitte). Die Mehrheit entstammt der Kamener Jugendfeuerwehr, in der sie bereits seit vielen Jahren feuerwehrtechnische Grundkenntnisse vermittelt bekommen haben. Oberbrandmeister Robin Blasey hat den Lehrgang geleitet und konnte heute ein durchweg positives Resümee ziehen: »Alle Teilnehmer haben die Aufgaben hervorragend gelöst und den Lehrgang somit erfolgreich abgeschlossen.«
Sowohl die Absolventen als auch die Ausbilder haben sehr viel Freizeit für diesen Lehrgang investiert. Er umfasste insgesamt 30 Stunden und vermittelte nicht nur theoretische Grundlagen sondern beinhaltete auch einen hohen Praxisanteil. So standen unter Anderem das Absuchen verrauchter Bereiche, das Retten von Personen, die Brandbekämpfung im Innenangriff, das Verhalten in Notsituationen und die Rettung eigener Kameraden auf dem Ausbildungsplan. Erste praktische Erfahrungen sammelten die Lehrgangsteilnehmer in der Atemschutzstrecke des Kreises Unna. Alle Lehrgangsabsolventen können nun bei Einsätzen, die Atemschutz erfordern, vollwertig eingesetzt werden, so zum Beispiel bei Gebäudebränden oder bei Gefahrgut-Einsätzen. (Quelle: sesekegeflüster.de)
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Höchste Auszeichnung für die Jugendfeuerwehr

Wettkampf um die Leistungsspange im Jahnstadion / Vlothoer organisieren den Wettbewerb / 170 Jugendliche zeigen sehr gute Leistungen


Vlotho (BoDo). Mit einer perfekten Organisation, fürsorglicher Rundumversorgung und fachlicher Betreuung der 16 teilnehmenden Jugendfeuerwehren beeindruckten die Vlothoer Gastgeber beim Wettkampf um die Leistungsspange.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die man als Mitglied der Jugendfeuerwehr mit Vollendung des 15. Lebensjahres erwerben kann. Mit dem Abzeichen aus Altsilber an der Uniform wechseln die jungen Leute dann schon vorqualifiziert in den Kreis der Aktiven.

Das Jahnstadion auf dem Amtshausberg war einer der drei Standorte in Nordrhein-Westfalen, an denen am Samstag die Abnahme der Leistungsspange erfolgte.

16 Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Herford und darüber hinaus hatten sich bei Vlothos Jugendfeuerwehrwartin Natascha Meier und beim Kreisjugendleiter Wolfgang Kenneweg angemeldet.

Den längsten Weg legten die jungen Blauröcke aus Kamen im Kreis Unna für die Leistungsspange zurück. Als Wolfgang Kenneweg die angetretenen Jugendwehren ins Jahnstadion marschieren ließ, wo die allesamt erfolgreichen Absolventen des Wettbewerbs die Leistungsspange entgegennahmen, hatte er knapp 170 junge Leute hinter sich.

Jede Jugendfeuerwehr stellte eine Gruppe von neuen Mädchen und Jungen sowie maximal zwei Ersatzleute. Die Gruppen mussten sich bei der Leistungsbewertung Tests in Ausdauer und Schnelligkeit, Körperstärke und Gewandtheit, Auffassungsgabe und Fachwissen, Allgemeinbildung und technischem Verständnis stellen, die immer als Gruppe zu absolvieren waren.

So gehörte auch Disziplin, geschlossenes und geordnetes Auftreten, Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft für einander einzutreten zum überprüften Aufgabenbereich.

Der Landesjugendfeuerwehrwart Andreas Pziorz gehörte ebenso zur Verleihung der Auszeichnungen anwesenden Feuerwehrprominenz wie Ehrenbrandmeister Dieter Wilkening und Dieter Rethmeier, der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Kröger und der Vlothoer Stadtbrandmeister Torsten Sievering sowie seine Kollegen aus dem Kreis. Landrätin Lieselore Curländer, die Bürgermeister Bernd Stute und Kurt Quernheim (Löhne), SPD-MdB Wolfgang Spanier und der stellvertretende Kreistagsfraktionsvorsitzende Stefan Schwartze (SPD) vertraten die politischen Gremien und die für die Feuerwehr zuständigen Verwaltungen.

Die von der Jugendfeuerwehr Vlotho, den vier Löschgruppen und dem Löschzug gestellten 30 bis 40 Beobachter, Helfer, Planer, Versorger und Betreuer konnten mit der Veranstaltung und dem reibungslosen Ablauf bei durchgängig gutem Wetter zufrieden sein.

Die Jugendwehren bewältigen die gestellten Aufgaben mit Bravour. In höchstens 75 Sekunden hatten sie zum Beispiel auf 120 Meter acht C-Schläuche ohne Drall auszurollen und zu koppeln.

Eine Saugleitung musste angeschlossen und ein Löschangriff fehlerlos vorgetragen werden. Die Jugendwehren zeigten sich gut ausgebildet und die Gruppen gut aufeinander abgestimmt. Sie hatten sich die Leistungspanne verdient.

DFV-aktuell/Presseinformationen

Reaktion auf Aufnahmerituale einer Feuerwehr
Dokumentation einer DFV-Mitgliederinformation und der DFV-Position
(DFV= Deutscher Feuerwehr Verband )

04.07.2008, Berlin.

Nachfolgend möchten wir Sie zusammenfassend über die bisherigen DFV-Aktivitäten zu Aufnahmeritualen einer Freiwilligen Feuerwehr informieren, die seit etwa einer Woche verstärkt Gegenstand der Berichterstattung in den Medien sind. Diese Rituale waren entwürdigend, und es stand in einem Fall auch der Vorwurf der Nötigung im Raum.

Das Präsidium hat den Sachverhalt erörtert und scharf verurteilt. Über die emotionale Betroffenheit hinaus wurde auch festgestellt, dass ein solches Verhalten den Anliegen der Feuerwehren als vertrauenswürdige Organisation der Gefahrenabwehr schadet und insbesondere die vielfältigen Bemühungen unterläuft, neue Mitglieder sowie vor allem neue Gesellschaftsgruppen für die Mitgliedschaft zu gewinnen.

Die Pressestelle des DFV hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen zu dem Thema bearbeitet, und – soweit es sich um grundsätzliche Fragestellungen handelte – offen im oben genannten Tenor beantwortet. Uns ist wichtig darzustellen, dass
- solche Vorkommnisse dem Grundgedanken der Feuerwehren widersprechen,
- sie Ausdruck falsch verstandener Kameradschaft und Tradition sind und
- Führungskräfte in der Verantwortung stehen, für ein akzeptables Binnenklima und Selbstverständnis zu sorgen.

Durch die Pressestelle wurden Interviewpartner vermittelt, Abstimmungsgespräche mit den beteiligten Verbandsebenen geführt und Hintergrundinformationen zum Feuerwehrwesen gegeben. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Möglichen auch Einzelanfragen aus den Feuerwehren beantwortet.

Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz 03.07.2008


Glücklicherweise ohne aktuelle Schadensmeldung möchte die Bundespolizeiinspektion Dortmund den Ferienbeginn mit einen Aufruf an Eltern und Erzieher beginnen: "Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze - helfen sie mit und klären sie Kinder und Jugendliche über die Gefahren des Bahnverkehrs auf.
Jährlich verzeichnet die Bundespolizeiinspektion Dortmund, gerade während der Sommerferienzeit, eine Zunahme von Einsätzen im Bereich der Bahnanlagen. Kinder und Jugendliche spielen im Gefahrenbereich der Gleisanlagen, legen Gegenstände auf die Schienen oder klettern an Fahrzeugen und Gebäudeteilen im Bereich der Stromleitungen herum.
Dieser Personenkreis begibt sich hierbei in tödliche Gefahr.
Die nachfolgenden Auszüge aus dem Präventionsprogramm der Bundespolizei, sollen Eltern und Erziehungsberechtigten als Richtschnur dienen, wenn sie mit Ihren Kindern über die Gefahren des Eisenbahnverkehrs reden:

Im Bereich der Bahnanlagen muss man sich an feste Regeln halten.
Hierzu gehört, dass die Schilder und Hinweistafeln beachtet werden.

Züge fahren mit hoher Geschwindigkeit und haben einen langen Bremsweg. Sie können nicht ausweichen, weil sie auf Schienen fahren.
Deshalb nie auf den Gleisen oder auch nur in der Nähe spielen.

   Nie an Bahngleisen oder im Bahnhof über die Gleise laufen. Das darf man ausschließlich an Bahnübergängen, Über- und Unterführungen.
Bahnanlagen nie bei geschlossener Schranke, roter Lichtzeichenanlage oder leuchtendem Blinklicht überqueren.

Nie Steine oder andere Hindernisse auf die Schienen legen. Das Bewerfen von Zügen mit Gegenständen jeglicher Art ist ebenfalls strikt verboten. Man bringt sich und andere in Gefahr.

Von Brücken aus keine Gegenstände in den Gleis- und Fahrleitungsbereich hängen lassen oder werfen.

Die Spannung der Oberleitung beträgt 15.000 Volt. Der Strom ist so stark, dass es ein Unglück geben kann, ohne dass man die Stromleitung überhaupt berührt hat. Deshalb nie in die Nähe der Strommasten gehen und nicht auf abgestellte Waggongs klettern. Die Stromleitungen und- Stromleitungsmasten nie mit Wasser bespritzen und keine Drachen oder Luftballons in der Nähe steigen lassen.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, dass Fälle, in denen Kinder und Jugendliche Eisenbahngelände als Spielplätze missbrauchen, untersucht und ggf. mit allen Konsequenzen strafrechtlich verfolgt werden.

Zum Schutz der Kinder und der Jugendlichen, aber auch um eine täterbezogene Strafverfolgung zu gewährleisten, bittet die Bundespolizeiinspektion Dortmund die Bevölkerung um Mithilfe.
Hinweise bitte an: Telefon 0231 562247 520.

Zusatz: Die räumliche Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion Dortmund umfasst die Städte Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Hagen, sowie die Stadt und den Kreis Recklinghausen, Teile des Hochsauerlandkreises, den Ennepe Ruhrkreis, Kreis Unna und den Märkischen Kreis.
Quelle: Polizeipresse 02.07.2008 ( MG )

Westfälischer Anzeiger Werne / 12.05.2008

Toller Zusammenhalt

Jugendfeuerwehr aus dem Kreis traf sich zum Pfingstzeltlager in Stockum
Für die 360 Jugendlichen standen Sport und Spiele im Mittelpunkt


STOCKUM Zusammenhalt wurde beim Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Unna groß geschrieben. Rund 360 Kinder und Jugendliche schlugen am vergangenen Freitagabend auf dem Gelände des ehemaligen Stockumer Freibades ihre Zelte auf. "Auf das Lager freue ich mich schon seit Monaten", sagte Juliane Stehfest (12), die seit knapp drei Jahren in der Jugendfeuerwehr aktiv ist. Für Jessica Kurrat (12) war es das erste Pfingstlager: "Ich finde es gut, dass sich hier alle Jugendfeuerwehren treffen und gemeinsam etwas unternehmen", freute sie sich. Für den 13-jährigen Marius Kersting standen Sport und Gemeinschaft im Vordergrund.

Fabian Brock (12) hatte nur eine Kleinigkeit auszusetzen: "Die Begrüßung war ganz schön langweilig", sagte er. Dabei hatten sich Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann und Landrat Michael Makiolla extra kurz gefasst: "Diese Veranstaltung zeigt, dass wir uns um den Nachwuchs keine Sorgen machen müssen", so Peukmann. Der Landrat ermutigte alle Teilnehmer, sich nach ihrem Dienst in der Jugendfeuerwehr auch bei den Erwachsenen zu engagieren. Dank galt Kreisjugendfeuerwehrwart Bruno Dolch sowie den Werner Jugendfeuerwehrwarten Thomas Dissel und Ulrich Groß-Drenkpohl, die für die Organisation mitverantwortlich waren. Sie hatten dafür gesorgt, dass das Zeltlager passend zum fünfjährigen Bestehen der Werner Jugendfeuerwehr in Stockum stattfindet. Diesen Einsatz lobte auch der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Zielonka. Auch Löschzugführer Thomas Temmann würdigte den Auftakt am Freitag als "tollen Erfolg". Bis auf die Bönener Jugendfeuerwehr, die einen anderen Ausflug geplant hatte, waren alle Wehren des Kreises vertreten.

Nachdem am Freitagabend eine Nachtwanderung auf dem Programm stand, begaben sich die Jugendlichen am Samstag auf einen 13 Kilometer langen Orientierungslauf quer durch Stockum. Dabei hatten sie an verschiedenen Stationen spielerische Aufgaben zu lösen. Am Abend wurde auf dem Sportplatz gefeiert.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Sports. Beim Volley-, Brenn- und Völkerball tobten sich die Jugendlichen aus. Für eine Stärkung sorgten Grillwürstchen am Lagerfeuer. Nach einem Frühstück begannen die Jugendlichen am Montag mit dem Abbau der Zelte. mvl


Unwetter «Emma» hielt über 30 000 Feuerwehrleute in Atem - Rüttgers dankt




   Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Sturmtief «Emma» hat am vergangenen Freitag und Samstag allein in Nordrhein-Westfalen weit über 30 000 Feuerwehrleute beschäftigt. Zudem seien Tausende von Polizisten und viele Angehörige weiterer Rettungsorganisationen unterwegs gewesen, um Menschen zu helfen, Gefahren zu verhindern und Schäden zu beseitigen, berichtete Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) am Montag in Düsseldorf. Er dankte allen Helfern für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz. Die schnelle und professionelle Arbeit der nordrhein-westfälischen Rettungskräfte habe vielfach Schlimmeres verhindern können, betonte Rüttgers in einer Mitteilung.

   Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern hatte «Emma» am Wochenende in NRW weniger Schäden angerichtet als befürchtet. Acht Menschen erlitten nach Polizeiangaben durch den Sturm Verletzungen, sieben von ihnen bei Verkehrsunfällen. Bei der Bahn kam es zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen.  


Westfälische Rundschau / 17.02.2008

Lebensretter treten als emsige Handwerkertruppe auf

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Auch für den Innenausbau opfern die Feuerwehrmänner ihre Freizeit. (Foto: Bernd Paulitschke)

Südkamen. Nichts war mit einem Spaziergang mit der Freundin. Auch die Kumpel auf dem Fußballplatz warteten vergeblich. Denn diesen Samstag hatten Jan Florian Siechert und Jens Pierburg für die Feuerwehr reserviert. Sie packten kräftig mit an.

Eigentlich verwandelt sich der Südkamener Löschzug schon seit dem Herbst regelmäßig in eine entschlossene Handwerkertruppe. Denn seitdem steht die neue Fahrzeughalle. Aber jetzt geht der Umbau des alten Gerätehauses an der Dortmunder Allee erst richtig los. Geballte Eigenleistung ist gefragt. Bis mindestens August. Der Grund: „Es ging einfach nicht mehr”, schildert Löschgruppenführer Gerd-Otto Siechert. „Wir hatten keine Waschmöglichkeiten für die Feuerwehrfrauen”, ergänzt er, „die Spinde standen in der Fahrzeughalle”. Das soll sich jetzt ändern. Mit der neuen Halle ist genug Platz da. Im alten Bau - dort, wo früher die beiden Einsatzwagen parkten - entsteht ein ganz neuer Bereich für Sanitär- und Schulungsräume. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Noch sind die alten Tore an ihrem Platz. Noch ist der alte Betonboden dort, wo er vor rund 28 Jahren vergossen wurde. Ein großes Bierschild erinnert noch an die Ecke, wo früher eine kleine Bar untergebracht war. Gerüste recken sich bis zur Decke. Stahlwinkel liegen auf dem Boden. Eine Ecke ist aufgestoßen und ein Rohr starrt aus der Erde. Die mehr als 40 Spinde stehen dicht gedrängt in der Halle nebenan. Und es ist eiskalt. „Es ist alles noch sehr provisorisch”, meint Siechert, während er den Blick schweifen lässt.

Noch. Denn schon liegt ein ohrenbetäubendes Dröhnen in der Luft. Volker Sekunde und Bernd Piotrowski rücken der rund 60 cm dicken Betonwand ganz oben auf einem Gerüst zu Leibe. Einer ist bis zum Hals in einen orangenen Overall verpackt. Der andere hält die Bohrkrone genau an die richtige Stelle. Ein riesiger Schwall Wasser kommt aus der Wand - damit sich die Kernlochbohrmaschine reibungslos durch den Beton fräsen kann. In der anderen Ecke stemmen sechs junge Feuerwehrmänner einen Stahlwinkel Richtung Tor. Dort wartet eine Bohrmaschine darauf, punktgenau Löcher in den Stahl zu fressen.

„Jeder bringt sich hier nach seinen Fähigkeiten ein”, schildert Siechert, was sich gerade und seit Wochen „laufend” im Feuerwehrgerätehaus abspielt. Elektromeister, Trockenbauer, Maler und Lackierer, Steinmetze, Schlosser und Fliesenleger unter den Feuerwehrleuten spielen ihre beruflichen Fähigkeiten aus. Freiwillig, in ihrer Freizeit im genau geplanten Arbeitseinsatz. „Wir haben einen detaillierten Katalog aufgestellt, wer wann was und wo macht”, so Siechert. Der Bauhof unterstützt die Lebensretter bei ihren ungewöhnlichen Einsätzen. Etwa wenn Materialien bestellt werden oder spezielle Geräte her müssen. Werkzeuge bringen die Kameraden selbst mit - und zum Teil auch gerätetechnische Leihgaben ihrer Arbeitgeber. „Es kommt uns ja schließlich selbst zugute”, schildert Jens Pierburg. Der 23-Jährige ist seit zwölf Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Der Zusammenhalt stimmt”, stellt er fest. Da versteht es sich von selbst, dass er seine Freizeit gern in regelmäßige Arbeitseinsätze investiert. Schließlich macht es ganz nebenbei „auch Spaß”.

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Westfälische Rundschau / 17.02.2008

Abzeichen in Gold für Frank Dreher

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(Foto: Bernd Paulitschke)

Methler. Auf die Ereignisse des vergangenen Jahres blickte die Löschgruppe Wasserkurl am Samstag zurück.

Prägend waren, so machte der Leiter der Feuerwehr, Rainer Balkenhoff, in einem Rückblick deutlich, die Ausbildungsaktivitäten, die um über 20 Prozent zugenommen haben. "Das gibt Sicherheit und zeigt, dass die Feuerwehr Wasserkurl die Herausforderungen der sich verändernden Technik angenommen hat", lobte er das Engagement der Feuerwehrmänner.

Der langjährige Kassenchef und Veranstaltungsorganisator Ronald Sostmann wurde aufgrund seiner schweren Knieverletzung auf eigenen Wunsch nach über 36 Jahren im aktiven Dienst von Bürgermeister Hermann Hupe in die Ehrenabteilung übernommen. Bürgermeister Hupe dankte auch im Namen von Rat und Verwaltung und übergab Sostmann die blau-silberne Mützenkordel der Ehrenabteilung.

Funktionen neu besetzt

Sebastian Tuschy wurde aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Gruppe übernommen. Auch einige Funktionen wurden anders besetzt. So ist Marco Lammert neben Nils Brandhoff jetzt weiterer Gerätewart. Die Nachbesetzung wurde durch den Tod von Michael Rickers erforderlich. Mirco Lammert ist nun Schriftführer.

Durch die Teilnahme am Leistungsnachweis für Feuerwehren des Kreises Unna konnte Patrick Ungermann für die erste Teilnahme das bronzene, Paul-Karl Wojtas für die dritte Teilnahme das silberne und Frank Dreher für die 25. Teilnahme das goldene Abzeichen auf gelbem Grund überreicht werden.

Gruppenführer Uwe Brandhoff dankte allen Kräften und war zuversichtlich, dass nicht nur das laufende Jahr tatkräftig angegangen würde, sondern auch die im Jahr 2009 anstehende Jubiläumsveranstaltung aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Feuerwehr Wasserkurl.


Hellweger Anzeiger / 13.02.2008

Jahreshauptdienst der Löschgruppe Rottum


Löschzug Rottum rückte zu 23 Einsätzen aus

Ehrungen und Beförderungen auf der Jahreshauptversammlung


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Stadtbrandmeister Rainer Balkenhoff, der Vorstand des Feuerwehr-Löschzuges Rottum und Ortsvorsteher Heinz Henning (2.v.r.) beförderten aktive Feuerwehrmänner und ehrten verdiente Mitglieder.Foto: Stefan Milk


Rottum - Der Löschzug Rottum der Freiwilligen Feuerwehr ist im vergangenen Jahr zu 23 Einsätzen ausgerückt. Außerdem absolvierten die Feuerwehrmänner und -frauen zwei Zugübungen.

Diese Bilanz zog Löschgruppenführer Lothar Keinemann bei der Jahresdienstbesprechung in der Gaststätte Keinemann.

Ein besonderes Feuerwehrjahr erlebte Gerhard Wedell, der erfolgreich die Ausbildung zum Brandmeister absolvierte und sich nun auch so nennen darf: Stadtbrandmeister Rainer Balkenhoff beförderte ihn bei der Besprechung in diese Position. Die zweite Beförderung an diesem Abend erfuhr Hendrik Ahlert, der nun Oberfeuerwehrmann ist.

Nicht mehr im aktiven Dienst, aber schon sehr lange bei der Löschgruppe sind vier Feuerwehrmitglieder, die der Vorstand für ihre langjährige Treue auf der Jahreshauptversammlung auszeichnete: Friedrich Brandt ist seit 60 Jahren Feuerwehrmann. Wilhelm Hegemann ist bereits 50 Jahren dabei. Auch Horst Wedell blickt auf 50 Jahre Mitgliedschaft im Löschzug Rottum zurück. Seit 35 Jahren ist Karlheinz Hegemann Teil der Feuerwehr.

Ihre Einsätze im Jahr 2008 können die Feuerwehrmänner und -frauen freilich nicht planen. Dafür freuen sie sich schon auf zwei feste Termine: Am Samstag, 8. März, beteiligen sich die aktiven Feuerwehrleute abermals an der Aktion „Frühjahrsputz“. Den ganzen Vormittag möchten sie den Unrat anderer Leute zusammen klauben und den Arbeitseinsatz mit einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.

Fröhlich wird es auch wenige Wochen später, am Samstag, 22. März: Am Ostersamstag laden sie die Rottumer zum großen Osterfeuer in ihrem Stadtteil ein.


Westfälische Rundschau / 04.02.2008

"Die Kreisfeuerwehr ist gut aufgestellt"


Kamen/Kreis Unna. Kirchentag, Fußball-Weltmeisterschaft oder Loveparade: Die Einsätze der 2700 Feuerwehrmänner und -frauen im Kreis haben sich völlig verändert, betonten die Wehrführer beim traditionellen Jahresempfang der Kreisfeuerwehr.

Heute an der Ruhr, morgen am Rhein - heute ein Massenunfall auf der Autobahn und morgen der Brandeinsatz im Dorf, das sei die Einsatzwirklichkeit. "Vorbildliches bürgerschaftliches Engagement" bescheinigte den hauptberuflichen wie den ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen Landrat Michael Makiolla beim Jahresempfang auf Gut Opherdicke in Holzwickede.

Er stellte klar: "In vielen Gesprächen und Diskussionen ist es für mich zur Gewissheit geworden, dass wir mit Ulrich Peukmann und seinen Stellvertretern Thomas Engelbert und Alfred Krömer sowohl im Feuerschutz als auch im Katastrophenschutz personell gut aufgestellt sind." Engagiert und kompetent, so Michael Makiolla weiter, packe das "Dreier-Team" alle Herausforderungen an.

Zum Beispiel vor fast genau einem Jahr, als der Orkan "Kyrill" am 18. und 19. Januar über das Kreisgebiet fegte und die Rettungsdienste massiv forderte. Den engagierten Mitgliedern der Wehr sei es schließlich gelungen, schlimmere Folgen für die Menschen im Kreis zu verhindern - ebenso wie bei Hochwassern an der Ruhr.

Gute Arbeit erfordert gute Werkzeuge. Die Planungen zur Weiterentwicklung des Feuerwehrservicezentrums und der Kreisleitstelle am Autobahnkreuz Dortmund/Unna haben konkrete Formen angenommen, der offizielle Bauantrag ist gestellt, berichtet der Landrat.

Ein weiteres investives und zukunftsgerichtetes "Großprojekt" steht mit der Einführung der digitalen Alarmierung im Jahr 2009 an. Hierdurch soll stets eine lückenlose Erreichbarkeit aller Einsatzkräfte gewährleistet werden.


Jahreshauptdienste der Löschzüge 1 und 2


Von Kyrill und chemischen Stoffen

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(Foto:Dietmar Wäsche)

Kamen. (pete) Gleich zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr luden zur Jahresdienstbesprechung. In Methler und Mitte/Südkamen lautete die Bilanz des vergangenen Jahres ähnlich: Gegen "Kyrill" war der Rest ein laues Lüftchen.

Die Besprechung des Löschzuges Methler fand im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses statt. Neben Löschzugführer Heinz Lethaus waren Bürgermeister Hermann Hupe, Feuerwehr-Leiter Rainer Balkenhoff sowie nahezu sämtliche Methleraner Ratsmitglieder anwesend.

"Das vergangene Jahr hatte viel Arbeit gebracht", begann Lethaus seine Bilanz. Insgesamt seien 58 Einsätze zu bewältigen gewesen, wobei der frühe Höhepunkt, der Sturm "Kyrill", trotz seiner Dauer über mehrere Tage in dieser Statistik nur einfach zählte. Die Gesamteinsatzzeit stieg im Vergleich zum Vorjahr enorm von 1478 auf 4 327 Stunden. "Die Palette bei den Einsätzen reichte von der Beseitigung von Sturmschäden, Bränden mit Menschenrettung bis zur Unterstützung beim Austritt von chemischen Stoffen", so Lethaus.

101 Frauen und Männer leisten aktiven Einsatzdienst, 46 Mädchen und Jungen sind in der Jugendfeuerwehr tätig. "Damit ist unsere die größte Jugendgruppe im Kreis Unna", resümierte Lethaus stolz. Bürgermeister Hupe zeichnete den Stadtbrandinspektor Lethaus sowie die Hauptbrandmeister Uwe Brandhoff und Günther Knaak für 35 Jahre aktive Dienstzeit mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Gold aus. Für 25 Jahre erhielten Brandinspektor Frank Dreher und Hauptbrandmeister Michael Römer das silberne Zeichen. Erstmalig erhielten Mitglieder die Löschgruppe die neu geschaffene Ehrennadel des Landesverbands für mehr als 60-jährige Mitgliedschaft. Heinz Lethaus sen., Heinrich Lunke, Siegfried Poddig und Herbert Rahlenbeck hefteten sie sich an. Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Herbert Brandhoff, Friedhelm Giesenbauer, Wilhelm Habermann, Derik Meinberg, Friedrich-Wilhelm Menken, Wilhelm Schulze-Vels, Wilhelm Spenhoff, Otto Voigt und Heinrich Wulhorst die Ehrennadel.

Die Jahresdienstbesprechung des Löschzugs 1 im Feuerwehrgerätehaus Mersch stand ebenfalls im Zeichen von Kyrill. Der Einsatz zum "Jahrhundert-Sturm" war der mit Abstand längste Gesamteinsatz. Vom 18. bis 20. Januar 2007 wurden 98 Einsätze abgearbeitet - ingesamt fuhr der für Mitte und Südkamen zuständige Zug 198. Es sind 94 Mitglieder aktiv, neun davon weiblich. 26 Jungen und 13 Mädchen löschen in der Jugendfeuerwehr, 12 zählen zur Ehrenabteilung.

Für ihre 50-jährige Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr wurden Oberbrandmeister Adolf Reichelt sowie Unterbrandmeister Siegfried Schmidt mit der Verbands-Ehrennadel ausgezeichnet. Außerdem erhielten Hauptbrandmeister Bernd Hänsel und die Unterbrandmeister Klaus Lube und Martin Päsler das goldene Ehrenzeichen für 35-jährige Dienstzeit. Oberbrandmeister Thomas Bresinski, Brandmeister Volker Rost sowie die Unterbrandmeister Immanuel Noske, Armin Brettschneider wurden mit dem silbernen Zeichen für 25-jährige Dienstzeit dekoriert.

Quelle: Westfälische Rundschau


Orkan Kyrill war „der längste Einsatz im Jahr“

Zugführer Armin Gartmann in der Jahresdienstbesprechung vom Löschzug 1 zum Stadtbrandinspektor befördert

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(Foto:Sarad)

Kamen |  Orkan Kyrill hat im vorigen Jahr die Feuerwehr in Atem gehalten. Kyrill war der längste und umfangreichste Einsatz des vergangenen Jahres.

„Es war ein ganz normales Feuerwehrjahr, bis zum 18. Januar. Dann kam der Orkan Kyrill“, eröffnete der Zugführer des Löschzuges1, Armin Gartmann, seinen Rückblick auf 2007. Bei diesem Orkan wurde der Löschzug zu 98 Einsätzen gerufen. „Es war mit insgesamt zwei Tagen der längste Gesamteinsatz im Jahr 2007“, bilanzierte Gartmann bei der Jahresdienstbesprechung. Die Feuerwehrleute fuhren weitere 15 Unwettereinsätze, und unter den 64 Brandeinsätzen waren neben Gebäude- und Fahrzeugbränden auch 27 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen.

„Der Standort in Kamen wird momentan umgebaut, es gibt Anbauten für die großen Fahrzeuge. Ich hoffe, dass wir bis August fertig sind, da feiern wir unser 100-jähriges Bestehen.“ Insgesamt sieht Gartmann die Feuerwehr „sehr gut aufgestellt, aber es gibt immer etwas zu verbessern. Packen wir es an“.

„Wir werden auch weiterhin in eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr investieren“, betonte der stellvertretende Bürgermeister Manfred Wiedemann. Wie wichtig es sei, eine kompetente Wehr zu haben, „hat sich vor allem bei Kyrill gezeigt“.

Während andere Feuerwehren über Mitgliederschwund klagen, verzeichnete die Wehr in Kamen vier neue Mitglieder. „Vor allem bin ich stolz auf unsere starke Jugendfeuerwehr“, sagte Feuerwehrchef Rainer Balkenhoff. Allein zwölf Jugendliche seien in den aktiven Dienst übergetreten, „eine enorme Anzahl, und sie sind fast komplett ausgebildet“.

Gleich 16 Beförderungen nahmen Rainer Balkenhoff und Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann vor. Tobias Pohl und Hendrick Sichert werden aus der Jugend in den aktiven Dienst übernommen. Markus Schygulla und Florian Backhove sind befördert zu Feuerwehrmännern. Oberfeuerwehrmann/frau sind Alexandra Gartmann, Melanie Blex, Ricarda Freese und Patrick Karl. Sandra Lube, Bernd Piotrowski, Frank Buske, Jan Küper und Stefan Schreiter sind Unterbrandmeister/in, Ralf Sander Brandmeister und Jens Muermann ist nun Hauptbrandmeister. Zugführer Armin Gartmann wurde zum Stadtbrandinspektor befördert.

Neun Kameraden wurden für langjährige Dienstzeit geehrt. Für 25 Jahre bekamen Thomas Bresinski, Volker Rost, Immanuel Noske und Armin Brettschneider das silberne Ehrenzeichen, und Bernd Hänsel, Klaus Lube und Martin Päsler für 35 Jahre das goldene Ehrenzeichen. Für zwei Kameraden gab es eine neu geschaffene Auszeichnung in Gold vom Landesfeuerwehrverband: Adolf Reichelt und Siegfried Schmidt sind seit 50 Jahren im Dienst. Allerdings nicht mehr aktiv, sondern sie gehören in die zwölf Mann starke Ehrenabteilung.

Quelle: Hellweger Anzeiger


Kyrill beschert dem Löschzug Überstunden

Feuerwehr Methler war 2007 deutlich länger in Einsatz als im Jahr zuvor


Methler |  Auch beim Löschzug Methler war der Orkan Kyrill (Januar 2007) ein großes Thema bei der Jahresdienstbesprechung. Er hatte der Wehr ein sattes Plus bei den Einsatzstunden beschert.

Von Guido Chuleck

In der Statistik taucht Kyrill als einzelner Einsatz auf: „Und es war auch nur ein einziger Einsatz. Dafür aber ein sehr umfangreicher“, sagte Zugführer Heinz Lethaus im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses. Dadurch stieg Gesamteinsatzzeit von 1.478 Stunden im Jahr 2006 auf 4.237 Stunden an.

Die Palette bei den Einsätzen reichte von der Beseitigung von Sturmschäden, Klein-, Mittel- und Großbränden mit Menschenrettung bis zur Unterstützungsarbeiten beim Austritt von chemischen Stoffen. Die Methleraner Retter halfen in allen Kamener Stadtteilen, auf der Autobahn und in Nachbargemeinden.

Damit die Feuerwehrleute für die Einsätze gewappnet sind, hat der Löschzug im abgelaufenen Jahr die Aus- und Fortbildung groß geschrieben. 87 Lehrgangsteilnahmen verzeichnete die Wehrführung, davon 68 auf Stadtebene und sieben am Institut der Feuerwehr des Landes. Dass diese Weiterbildungen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch Erfolge bewirken, zeigt die lange Liste der Beförderungen: Feuerwehrmann sind jetzt Mathias Buschmann, Tobias Bublat und Jan-Patrick Höppner. Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert: Nils Brandhoff, Patrick Bucholski, Sven Doberan, Jan-Hendrick Neuhaus, Timm Patryjas und Patrick Wrycz-Rekowski. Unterbrandmeister ist jetzt Stefan Bendel, zum Brandmeister wurde Matthias Simosseck befördert. Im Laufe des Jahres waren bereits aus der Jugendgruppe übernommen worden: Steven Ahrens, Daniel Balkenhoff, Hendrick Kleinbecker, Fabian Patryjas, Marc Rubeau, Tobias Schriewer, Patrick Schulte, Sebastian Sternemann und Sebastian Tuschy.

Quelle: Hellweger Anzeiger


Festzug der Löschgruppe zum 100. Geburtstag

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Die Löschgruppe Südkamen traf sich am Samstag zur Jahresdienstbesprechung im
Feuerwehrgerätehaus. Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr blicken die Feuerwehrmänner- und Frauen auf ein terminbeladenes neues Jahr.
Ganze 61 Einsätze hatten die Frauen und Männer der Löschgruppe Südkamen zu bewältigen. Sie rückten zu Verkehrsunfällen, Brandeinsätzen und zu gefährlichen Einsätzen, bei denen Menschenleben auf dem Spiel standen, aus. Verrechnet mit den Übungsdiensten, Sonderdiensten und Feuersicherheitswachen ergaben die Einsätze eine Dienstzeit von 3220 Stunden.
Trotz großem Zeitaufwand nutzten die Kameraden ihre freie Zeit für Ausbildungen. Neben Truppführer-, Grund-, Atemschutz- und Sprechfunklehrgängen, bestanden zwei Feuerwehrmänner den praktischen Teil eines Drehleitermaschinistenlehrgangs und zwei den Führerschein CE.
Genau so fleißig soll es auch in diesem Jahr weitergehen. Damit die Kameraden auch weiterhin erfolgreich an Lehrgängen teilnehmen, wird das alte Gerätehaus zum Schulungsraum umfunktioniert. Ein Teil dieses Raumes soll als getrennter Umkleideraum für Frauen und Männer genutzt werden. Der im Oktober entstandene Neubau soll zukünftig das neue Heim der Feuerwehrfahrzeuge werden.
Neben diesem zeitaufwendigen Projekt steht das 100-jährige Bestehen der Löschgruppe an. Für dieses stolze Jubiläum planen die Feuerwehrleute ein Feierwochende vom 22. bis 24. August. Mit einem "Tag der offenen Tür" wollen die Kameraden die Bürgerinnen und Bürger zum Begutachten der neuen Räumlichkeiten locken. Außerdem präsentiert die Feuerwehr eine Fahrzeugausstellung, einen Kindertrödelmarkt und ein Bühnenprogramm. Abends trifft man sich im Festzelt. Abschluss des Jubiläums soll ein Festzug durch den Stadtteil sein.
Natürlich wollen die Feuerwehrleute auch dieses Jahr für ein gemütliches Beisammen sein am Osterfeuer sorgen. Eine Genehmigung für die umstrittenen Osterfeuer ist schon eingeholt. In Vorarbeit auf dieses Ereignis sammelt die Löschgruppe die Strauchschnitte ihrer Nachbarn.

Quelle: WR-Online / MG